Das gesunde Ohr – Informationen für Ihre Ohrengesundheit. Lachender Vater mit Baby auf dem Arm

Informationen für das gesunde Ohr

Obwohl die Ohren sehr vielfältige Funktionen erfüllen, ist die übliche Reinigung im Zuge der täglichen Körperpflege ausreichend, denn der Gehörgang reinigt sich selbst durch die Bildung von Ohrenschmalz.

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Die Gehörgangshaut schilfert anders, als die übrige Haut des Körpers ab. Die Hornschuppen gleiten langsam in Richtung nach außen, so wie bei einem Gletscher. Diese Bewegung wird erst durch die Haare des knorpeligen Gehörgangs und das dort produzierte Cerumen gestoppt. Überschüssiges Cerumen kann leicht z. B. mit der Ecke eines Handtuchs nach dem Baden entfernt werden.

Der äußere Gehörgang besitzt eine anatomische Eigentümlichkeit. Die auskleidende Gehörgangshaut liegt quasi als Knochenhaut im zum Trommelfell gelegenen Abschnitt dem Knochen dünn auf. Darüber hinaus besitzt die Gehörgangshaut eine äußerst feine Versorgung mit sensiblen Nerven – Irritationen in diesem Bereich sind besonders schmerzhaft.

Das Symptom Ohrenschmerzen wird zumeist auf eine ebensolche Irritation des äußeren Gehörgangs, des Trommelfells, aber auch der anliegenden Mittelohrstrukturen zurückgeführt. Gängige Ursachen sind zumeist Entzündungen, aber auch juckende Ekzeme, Verletzungen durch Wattestäbchen oder verhärtetes Ohrenschmalz, die Schmerzsensationen hervorrufen können.

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Frau hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Ohren
Ohrenschmerzen
Nahaufnahme eines Ohrs, eine Hand liegt dahinter
Entzündung des Gehörgangs
Ältere Frau fasst sich ans Ohr
Ohrenpflege
Lachender Junge hält sich die Ohren zu
Ohrenschutz
Mädchen am Strand fasst sich ans Ohr
Badeotitis
Frau sitzt entspannt an einem Baum im Park
Häufig gestellte Fragen

Ohrenschmerzen

Das Ohr besteht aus drei Teilen:

Das äußere Ohr (Ohrmuschel und äußerer Gehörgang) ist wie ein Trichter, der Geräusche aufnimmt und zum Trommelfell hinleitet.

Das Mittelohr ist ein Hohlraum, der hinter dem Trommelfell beginnt und in dem kleine Knochen, die wie Hebel wirken, den Schall verstärken und zum Innenohr weiterleiten. Im Innenohr (Labyrinth) befindet sich die Schnecke mit dem Hörorgan. Hier werden die Schwingungen zu Nervenimpulsen umgewandelt und zum Gehirn geleitet. Im Innenohr wird auch das Gleichgewicht reguliert.

Entstehung und Verlauf einer Mittelohrentzündung

Eine Mittelohrentzündung entsteht häufig im Verlauf einer allgemeinen Erkältungskrankheit. Manche Menschen reagieren an den Ohren aber auch empfindlich auf Wind, Zug und Nässe.

Erste Anzeichen sind ein Jucken oder Druckgefühl in den Ohren. Im weiteren Verlauf entwickeln sich Ohrenschmerzen, die sehr unangenehm werden können. Fieber und Kopfschmerzen können die Ohrenentzündung begleiten.

Auslöser einer Mittelohrentzündung sind Bakterien oder Viren, die über die Ohrtrompete, die sog. Eustachische Röhre, ins Mittelohr gelangen. Durch diese Verbindung zwischen Rachenraum und Ohr können im Verlauf einer Erkältung Krankheitserreger aufsteigen. Kinder, bei denen diese Verbindung noch kürzer ist als bei Erwachsenen, sind besonders häufig betroffen.

Die Krankheitserreger verursachen eine Schwellung und Verstopfung der Ohrtrompete. Sekrete, die sich im Mittelohr bilden, können nun nicht mehr abfließen und stauen sich im Mittelohr. Der Druck dieser Flüssigkeitsansammlung von innen auf das Trommelfell verursacht den starken Schmerz. Manchmal ist der Druck so groß, dass das entzündete und stark vorgewölbte Trommelfell einreißt und die Flüssigkeit aus dem Ohr abfließt. Die Schmerzen lassen dann meist schnell nach. In der Regel heilt das Trommelfell wieder ohne bleibende Schäden zu.

Behandlungsmöglichkeiten

Leichte, akut auftretende Mittelohrentzündungen heilen in der Regel innerhalb kurzer Zeit von selbst ab. Wichtigste Maßnahme in der Erstversorgung ist vor allem die Schmerzlinderung. Insbesondere Kinder leiden sehr stark unter den heftigen Schmerzen. Bei unverletztem Trommelfell hat sich die Anwendung von schmerzlindernden Ohrentropfen, die direkt am entzündeten Trommelfell einwirken (z. B. Otalgan®) bewährt. Durch das in Otalgan® enthaltene Glycerol (wasserentziehend), das sich von außen auf das Trommelfell legt, wird der Druck auf das Trommelfell entlastet und die enthaltenen Wirkstoffe können am entzündeten Trommelfell Schmerz und Entzündung hemmen. Die wasserhellen und durchsichtigen Tropfen lassen den Blick auf das Trommelfell frei, sodass der Arzt ungehindert in das Ohr hineinsehen kann.

Tritt körpereigene Flüssigkeit (Sekret) aus dem Ohr heraus, so ist dies ein Zeichen dafür, dass das Trommelfell eingerissen ist. Die Schmerzen lassen dann erfahrungsgemäß deutlich nach, da der Druck auf das Trommelfell abnimmt. In diesem Fall dürfen Otalgan® Ohrentropfen nicht mehr angewendet werden.

Schmerzstillende Arzneimittel, als Tablette, Saft oder Zäpfchen verabreicht, unterdrücken die Schmerzen und wirken gleichzeitig fiebersenkend. Da die akute Mittelohrentzündung überwiegend ohne Fieber abläuft, sollten diese Medikamente nur bei einer fieberhaften Erkrankung verabreicht werden.

Vorbeugung einer Mittelohrentzündung

Gerade in der kalten, windigen Jahreszeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, an einer Mittelohrentzündung zu erkranken. Der Schutz der Ohren vor Regen und kaltem Wind ist hier die wichtigste Vorbeugung. Geeignet sind Mützen und Stirnbänder, die aber unbedingt ausreichend die Ohren bedecken müssen.

Da sich eine Mittelohrentzündung häufig im Verlauf einer Infektion der Atemwege entwickelt, kann man schon bei den ersten Erkältungssymptomen viel dagegen unternehmen. Frische, nicht zu trockene Luft, reichlich Trinken und Dampfbäder sind natürliche Mittel, um den unangenehmen Schnupfen zu lindern und festsitzenden Schleim zu lösen. Bei jungen Patienten ist auf körperliche Schonung zu achten.

Auch durch eine sanfte und konsequente Pflege der Ohrmuschel und des äußeren Gehörgangs können Erkrankungen in diesem Bereich vermieden werden. Wie auf dem überwiegenden Teil der äußeren Hautschichten, sind auch im Ohr Schweiß- und Talgdrüsen, die regelmäßig ein Sekret absondern. Darin sammeln sich Hautschuppen und Schmutzpartikel, es entsteht das „Ohrenschmalz“. Dieses Ohrenschmalz wird nach außen transportiert und sorgt so für eine natürliche Reinigung des Gehörgangs. Um die ausreichende Belüftung des Gehörganges zu gewährleisten, sollte das Ohr nicht für längere Zeit mit Watte verschlossen werden.

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Frau hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Ohren
Otalgan® Faltschachtel

Otalgan® – der gute Tipp bei Ohrenschmerzen

Entzündung des Gehörgangs

Auch im äußeren Gehörgang können sich schmerzhafte Entzündungen bilden.

Verantwortlich sind hier oft äußerliche Einwirkungen, wie Verletzungen bei der Ohrreinigung. Verstärken sich die Ohrenschmerzen, wenn man an der Ohrmuschel zieht, deutet dies auf eine Entzündung des äußeren Gehörgangs hin.

Behandlung

Bei der Behandlung empfehlen sich schmerzstillende, entzündungshemmende Ohrentropfen, z. B. Otalgan®, die direkt ins Ohr eingeträufelt werden. Sie können an den entzündeten Stellen durch das poröse Gewebe direkt ihre Wirkstoffe an den Ort der Entzündung bringen. Auch hier ist bei einer länger anhaltenden, außergewöhnlich schmerzhaften Entzündung anzuraten, einen Facharzt oder eine Fachärztin für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde aufzusuchen.

Zur Vorbeugung

Vorbeugend ist auf eine sanfte und trotzdem gründliche Pflege des Ohres zu achten. Gerade bei der Entfernung von festsitzendem, hartem Ohrschmalz (sog. Cerumen) verletzt man die zarte Haut im Gehörgang leicht. Es ist daher unbedingt empfehlenswert, diese nicht mit einem Wattestäbchen zu entfernen, sondern zuerst mit einem speziellen Mittel aufzuweichen (z. B. Otitex®) und anschließend vorsichtig mit lauwarmem Wasser auszuspülen. Nach der Reinigung sollten die Ohren unbedingt wieder vorsichtig getrocknet werden.

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Nahaufnahme eines Ohrs, eine Hand liegt dahinter
Otalgan® Faltschachtel

Otalgan® – der gute Tipp bei Ohrenschmerzen

Otitex® Faltschachtel

Otitex® – befreites Hören bringt mehr Spaß im Leben.

Ohrenpflege

Durch eine sanfte und konsequente Pflege

der Ohrmuschel und des äußeren Gehörgangs können Erkrankungen in diesen Bereichen wirksam vorgebeugt werden. Wie auf dem überwiegenden Teil der äußeren Hautschichten, sind auch im Ohr Schweiß- und Talgdrüsen, die regelmäßig ein Sekret absondern. Darin sammeln sich Hautschuppen und Schmutzpartikel, es entsteht das „Ohrenschmalz“. Dieses Ohrenschmalz wird nach außen transportiert und sorgt so für eine natürliche Reinigung des Gehörgangs.

Zu viel Ohrenschmalz?

Wird zu viel Ohrenschmalz erzeugt oder verhärtet es sich, so wird der normale Abtransport gestört. Ein unangenehmes Druckgefühl entsteht, die Hörfähigkeit ist eingeschränkt und nicht zuletzt ist dieses Ohrenschmalz auch ein idealer Nährboden für Keime, die Entzündungen im Ohr hervorrufen können.

Regelmäßig reinigen!

Es empfiehlt sich daher, die Ohren im äußeren Bereich regelmäßig zu reinigen. Wer ein Wattestäbchen hierzu verwenden möchte, sollte es nicht zu weit in den Gehörgang einführen, um nicht das Schmalz nach hinten in das Ohr zu pressen, wodurch sich ein Pfropfen bilden kann.

Falls sich einmal zu viel Ohrenschmalz angesammelt hat

und sich dieses evtl. sogar verfestigt hat, ist es wichtig, zunächst für eine Lösung des Pfropfens durch ein aufweichendes Produkt (z. B. Otitex®) zu sorgen. Anschließend wird das Ohr vorsichtig mit körperwarmem Wasser ausgespült und wieder sorgfältig abgetrocknet.

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Ältere Frau fasst sich ans Ohr
Otalgan® Faltschachtel

Otalgan® – der gute Tipp bei Ohrenschmerzen

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Ohrenschutz

Gerade kleine Kinder

leiden häufig an einer Mittelohrentzündung. Sie sollten daher bei nassem, kaltem Wetter oder bei starkem Wind immer einen Ohrenschutz in Form einer Mütze oder eines Stirnbandes tragen. Auch Sonnen- bzw. Regenmützen mit Ohrenklappen, die man mit einem Bändchen unter dem Kinn zusammenbinden kann, sind als Schutz gegen Nässe und Wind geeignet.

Aber auch Erwachsene

sollten in der nass-kalten Jahreszeit oder bei starkem Wind ihre Ohren schützen. Denn unterkühlte Ohren sind anfälliger für Entzündungen und Flüssigkeitsansammlungen im Ohr und bilden einen idealen Nährboden für Keime, die Infektionen hervorrufen können.

Wer Mützen oder Stirnbänder nicht tragen möchte, kann den Gehörgang auch gezielt gegen Wind und Wasser schützen. Hierzu gibt es spezielle Wolle, die besonders geeignet ist (z. B. Akustika®). Die Wolle wird zu einer erbsengroßen Kugel gedreht und vorsichtig in den Gehörgang eingelegt. So werden die Ohren gut geschützt, ohne dass das Hörvermögen dadurch beeinträchtigt wird.

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Lachender Junge hält sich die Ohren zu
Otalgan® Faltschachtel

Otalgan® – der gute Tipp bei Ohrenschmerzen

Akustika® Packung

Akustika® – Schutz für empfindliche Ohren

Badeotitis

Wasser, Wind und schlechte Hygienebedingungen sorgen häufig für Ohrenschmerzen nach dem Baden

Entzündungen des äußeren Gehörgangs sind dabei besonders häufig, aber auch die sehr schmerzhaften Mittelohrentzündungen können sich entwickeln. Ausgelöst werden die Erkrankungen häufig durch keimbelastete Wasserreste, die nach dem Baden in den Ohren verbleiben. Ein geschwächtes Abwehrsystem durch Auskühlung und eine gereizte Haut durch Chlor- oder Salzwasser fördern die Entstehung einer so genannten Badeotitis.

Otalgan® zur lokalen Schmerztherapie

Häufig spürt man als erstes Anzeichen einer sich entwickelnden Entzündung im Ohr ein leichtes schmerzhaftes Jucken. Schon jetzt sollte man ein wenig Otalgan® in das Ohr einträufeln, denn die glycerinhaltigen Tropfen beruhigen die Hautoberfläche. Die in Otalgan® enthaltenen Wirkstoffe Procain und Phenazon durchdringen gezielt die poröse Struktur des entzündeten Gewebes und wirken lokal schmerzlindernd und entzündungshemmend. Meist klingen die Symptome schnell wieder ab, so dass eine weitere Behandlung nicht erforderlich ist.

Wichtig für die Haus- und Reiseapotheke

Otalgan® sollte man immer griffbereit haben, denn gerade in der Freizeit oder im Urlaub entstehen häufig Ohrenschmerzen. Um die Einnahme von Schmerzmitteln zu vermeiden, die eine Belastung für den Gesamtorganismus darstellen, ist Otalgan® gut zu empfehlen.

Die beste Vorbeugung gegen Ohrenschmerzen nach dem Baden

Nach dem Baden sollte man unbedingt die Wasserreste aus dem Gehörgang entfernen, denn keimbelastetes Wasser und Chlor reizen die empfindliche Haut. Durch die Verdunstung kühlt das Ohr zusätzlich ab und eine Entzündung wird begünstigt. Zur Reinigung empfiehlt sich die Ecke eines Hand- oder Taschentuches. Bitte keine Wattestäbchen verwenden, da diese die natürliche Reinigungs- und Schutzfunktion des Ohrenschmalzes beeinträchtigen und die zarte Haut des Gehörgangs verletzen können.

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Mädchen am Strand fasst sich ans Ohr
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Otalgan® – der gute Tipp bei Ohrenschmerzen

Häufig gestellte Fragen

Was hat es zu bedeuten, wenn eine wässrige Flüssigkeit aus dem Ohr fließt?

Bei einer Mittelohrentzündung sammelt sich Flüssigkeit (Sekret) im Mittelohr an, die gegen das Trommelfell drückt. Durch diesen Druck kann das Trommelfell einreißen, die Flüssigkeit läuft dann aus dem Ohr heraus. Dieser Riss im Trommelfell heilt von alleine wieder zu.

Wann sollte man bei Ohrenschmerzen zum Arzt/zur Ärztin gehen?

Bei unfallbedingten Ohrenschmerzen oder Fremdkörpern im Ohr ist immer sofort ein Arzt/eine Ärztin aufzusuchen (Notarzt!). Ein weiterer Grund für die zeitnahe Konsultation eines Arztes/einer Ärztin sind das Auftreten starker Ohrenschmerzen, insbesondere dann, wenn auch noch Fieber hinzukommt. Dies gilt auch, wenn die Schmerzen an beiden Ohren auftreten oder länger als 2 Tage anhalten. Ist der Allgemeinzustand eines kranken Kindes außergewöhnlich stark beeinträchtigt, empfiehlt es sich in jedem Fall, einen Kinderarzt/eine Kinderärztin hinzuzuziehen.

Kann der Arzt/die Ärztin noch das Ohr untersuchen, wenn man Ohrentropfen verwendet hat?

Bei durchsichtigen Ohrentropfen, wie z. B. Otalgan®, kann der Arzt/die Ärztin uneingeschränkt das Ohr untersuchen. Werden aber sogenannte Hausmittel, wie z. B. Speiseöl oder ähnliches ins Ohr eingeträufelt, so wird die Diagnosemöglichkeit des Arztes beeinträchtigt.

Man sagt, dass Mittelohrentzündungen vor allem bei Kindern auftreten. Wann lässt die Anfälligkeit für diese Erkrankung erfahrungsgemäß nach?

Mit Beginn der Schulzeit lässt häufig die Anfälligkeit für Ohrenentzündungen nach. Trotzdem sollte man darauf achten, dass Kinder, die schon häufiger eine Mittelohrentzündung hatten, bei schlechtem Wetter konsequent ihre Ohren mit einer Mütze schützen. Nach dem Duschen oder Schwimmen muss der Gehörgang vorsichtig getrocknet werden.

Wie werden Kinderohren nach dem Schwimmen am besten wieder getrocknet?

Mit dem Zipfel eines Handtuches oder der Ecke eines Papiertaschentuches kann man Kinderohren schonend reinigen. Ist Wasser in die Ohren gelangt, hilft es oft, wenn das Kind das betroffene Ohr nach unten hält. Das Wasser entweicht dann von ganz alleine. Auf keinen Fall sollte man mit einem Wattestäbchen oder mit einem Finger bis tief hinein in den Gehörgang gehen, um dort das Wasser zu entfernen.

Was kann man vorbeugend machen, damit ein Kind nicht so häufig Mittelohrentzündungen bekommt?

Eine Mittelohrentzündung entsteht oft im Rahmen einer allgemeinen Erkältung der oberen Atemwege. Die Krankheitserreger steigen durch die Ohrtrompete ins Mittelohr auf und lösen so eine Mittelohrentzündung aus. Es ist daher sinnvoll, darauf zu achten, dass eine Erkältung durch einen Kinderarzt richtig behandelt wird und gut ausheilt. Auch sind die Ohren beim Vorliegen einer Erkältung besonders gut zu schützen, wenn das Kind draußen ist (z. B. mit einem Stirnband). Bei einer Erkältung ist auch auf die körperliche Schonung des Kindes zu achten.

Warum wird von der Reinigung der Ohren mit Wattestäbchen immer abgeraten?

Bei der Reinigung mit Wattestäbchen schiebt man das Ohrenschmalz immer weiter Richtung Trommelfell, wo es sich so stark verdichten kann, dass das Hörvermögen beeinträchtigt wird.

Wie löst man fest sitzendes Ohrenschmalz (Cerumen) am besten?

Man sollte auf keinen Fall versuchen, fest sitzendes Ohrenschmalz selbst mit einem Wattestäbchen oder einem anderen Gegenstand zu entfernen. Der Ohrenschmalzpfropfen muss zuerst aufgeweicht werden, z. B. mit Otitex®. Anschließend wird das aufgelöste Ohrenschmalz mit körperwarmem Wasser gut ausgespült. Bei hartnäckiger Cerumenbildung (im Alter oder bei Hörgeräteträgern) ist die Entfernung des Cerumens durch einen Hals-Nasen-Ohrenarzt auszuführen.

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Otalgan® – der gute Tipp bei Ohrenschmerzen

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Otitex® – befreites Hören bringt mehr Spaß im Leben.