Gute Verdauung – Informationen für Ihre Magen-Darm-Gesundheit. Frau legt die Hände auf den Bauch

Informationen für eine gute Verdauung

Unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hängen ganz wesentlich von einer ausgewogenen Ernährung und intakten Verdauung ab.

Bei der Verdauung wird die Nahrung in ihre Bestandteile zerlegt, damit diese vom Körper aufgenommen werden können. Dabei kann der Verdauungsvorgang – je nach Lebensmittel – bis zu 42 Stunden dauern. Der Verdauungsvorgang wird durch das vegetative Nervensystem gesteuert.

Eine gute Verdauung setzt voraus:

  1. eine gute mechanische Zerkleinerung und Durchmischung der Speisen mit Speichel im Mund
  2. die Durchmischung des Speisebreis im Magen mit säurehaltigem Magensaft, um schädliche Keime abzutöten
  3. eine Vielzahl unterschiedlichster Enzyme im Magen und Darm, die für eine Aufspaltung der Nahrungsmittel in ihre Grundbausteine erforderlich sind
  4. Muskeln, die Speiseröhre, Magen und Darm umschließen und mit rhythmischen Bewegungen den Nahrungsbrei durch die Verdauungsorgane befördern
  5. bestimmte Bakterien, die bei der Aufspaltung und dem Abbau schwerverdaulicher Nahrungsbestandteile helfen

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Frau formt mit den Händen ein Herz auf dem Bauch
Verdauungsschwäche
Mann mit Bauchschmerzen sitzt auf dem Sofa
Dyspeptische Beschwerden
Frau zwischen blühenden Zweigen legt die Hand auf den Bauch
Natürliche Behandlung
Gesunde Lebensmittel: Gemüse, Obst, Fisch, Hülsenfrüchte
Ernährungstipps
Hände auf einem Bauch
Tipps für eine gute Verdauung

Verdauungsschwäche

Viele Menschen leiden unter einer schwachen Verdauung

Das bedeutet, dass einzelne Schritte in dem komplizierten Verdauungsvorgang beeinträchtigt sind. Die Folgen werden häufig unter dem Begriff „dyspeptische Beschwerden“ zusammengefasst. Dabei bedeutet die Silbe „Dys-“ schlecht, schwer und „-peptisch“ die Verdauung betreffend, abgeleitet von dem Begriff Pepsin, einem wichtigen Enzym des Magensaftes.

Verdauungsschwächen können viele Ursachen haben

So kann die Magen- und Darmmuskulatur zu schwach arbeiten und den Nahrungsbrei zu langsam weiterbefördern. Oder es werden wichtige Enzyme, die die Nahrungsaufspaltung bewirken, nicht in ausreichender Menge gebildet. Allergien, Unverträglichkeiten von bestimmten Nahrungsmitteln und eine gestörte Darmflora können ebenso ursächlich sein.

Tipps bei schwacher Verdauung

Natürlich spielt die Auswahl der Nahrungsmittel bei der Verdauung eine große Rolle. Wer unter einer schwachen Verdauung leidet, sollte alle schwer verdaulichen Nahrungsmittel, wie z. B. Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln, Trockenobst und Vollkornprodukte nur in geringen Mengen zu sich nehmen.

Neben der Auswahl der Nahrungsmittel ist es aber auch ganz wichtig, sich für das Essen ausreichend Zeit zu nehmen und die Speisen in Ruhe zu genießen. Denn nur, wenn die Nahrung im Mund ausreichend zerkleinert wird und gut mit Speichel vermischt in den Magen gelangt, kann die weitere Verdauung auch reibungslos funktionieren.

Eine regelmäßige körperliche Bewegung zwischen den Mahlzeiten unterstützt den Verdauungsvorgang ebenso.

Bei starken und immer wiederkehrenden Verdauungsproblemen sollte eine Ärztin/ein Arzt zu Rate gezogen werden.

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Frau formt mit den Händen ein Herz auf dem Bauch
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Dyspeptische Beschwerden

Völlegefühl

Arbeitet die Verdauung zu langsam, fühlt man sich auch noch lange nach einer Mahlzeit unangenehm belastet. Der Magen, der durch seine Eigenbewegung eine gute Durchmischung der Nahrung bewirken soll und für den Weitertransport über den Zwölffingerdarm in den Dünndarm verantwortlich ist, erfüllt seine Aufgabe nicht ausreichend.

Blähungen

Bei allen Verdauungsvorgängen entstehen Gase, die aber ganz überwiegend über den Blutkreislauf und die Lungen ausgeschieden werden. Nur zum Teil entweichen die Gase über den Darmausgang. Bei Verdauungsstörungen (z. B. einer schwachen Verdauung) oder nach dem Verzehr von schwer verdaulichen Nahrungsmitteln kann die Menge an entstehenden Gasen erheblich zunehmen. Zersetzen Bakterien im Dickdarm die bis dahin nicht verdauten Nahrungsbestandteile, führt dies zu einer so genannten Gärungsdyspepsie, bei der unangenehme Gerüche entstehen können.

Darmkrämpfe

Alle an der Verdauung beteiligten Organe – von der Speiseröhre über den Magen bis hin zum Dünn- und Dickdarm – sind von Muskelgewebe umgeben, das durch rhythmische Bewegungen für den Weitertransport der Nahrung sorgt. Bei Verdauungsstörungen kann sich diese Muskulatur schmerzhaft verkrampfen. Häufig lösen Gasansammlungen diese Krämpfe aus, daher treten Blähungen und leichte Krämpfe oft gleichzeitig auf.

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Mann mit Bauchschmerzen sitzt auf dem Sofa
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Natürliche Behandlung

Mit einer regelmäßigen, ausgewogenen Ernährung in stressfreier Umgebung kann man Verdauungsbeschwerden vorbeugen. Die regelmäßige Einnahme von mehreren kleinen Mahlzeiten kann eine gestörte Verdauung wieder ins Gleichgewicht bringen. Doch bei einer schwachen Verdauung ist dies allein oft nicht ausreichend.

Hier helfen pflanzliche Arzneimittel aus der Apotheke, die Verdauung zu normalisieren und eine zu lange Verweildauer der Nahrungsmittel im Verdauungssystem sowie eine unzureichende Aufspaltung in die Nahrungsbestandteile zu vermeiden.

Natürliche Hilfe aus Pflanzenauszügen

Wertvolle Auszüge aus 3 bewährten Heilpflanzen sind in Gastricholan®-L vereint, um die Magenentleerung zu unterstützen, die Verdauung anzuregen und Krämpfe zu lindern.

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Frau zwischen blühenden Zweigen legt die Hand auf den Bauch
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Ernährungstipps

Um bei einer schwachen Verdauung den Magen-Darm-Trakt zu entlasten, empfiehlt es sich, die Nahrungsaufnahme auf mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen.

Die „Klassischen 5“

haben sich dabei besonders bewährt: Ein ruhig eingenommenes Frühstück, eine fruchtig-frische Zwischenmahlzeit, ein ausgewogenes Mittagessen, etwas Leckeres am Nachmittag und ein leicht verdauliches Abendessen sorgen dafür, dass Körper und Geist immer ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind, ohne dass die Verdauungsorgane zu sehr belastet werden.

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Gesunde Lebensmittel: Gemüse, Obst, Fisch, Hülsenfrüchte

Tipps für eine gute Verdauung

Um Beschwerden dauerhaft vorzubeugen, empfiehlt es sich, den Lebensstil ganzheitlich zu betrachten:

  • Ernährung
    Auf Ballaststoffe achten (Vollkornprodukte, Gemüse, Obst). Empfohlen werden mindestens 30–35 Gramm pro Tag.
  • Trinken
    Ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee trinken (ca. 1,5 Liter täglich). Ballaststoffe benötigen Flüssigkeit, um im Darm quellen zu können.
  • Probiotika
    Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut enthalten Milchsäurebakterien, die die Darmflora unterstützen.
  • Essgewohnheiten
    Nehmen Sie sich Zeit. Gut gekautes Essen ist bereits im Mund vorverdaut und entlastet den Magen.
  • Entspannung
    Da Darm und Psyche eng verknüpft sind, können einige Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation bei funktionellen Beschwerden helfen.

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Hände auf einem Bauch